

Was machen wir mit den alten Kleidern?Gut erhaltene und noch tragbare Kleidung wandert in unsere Kleiderkammer, die alle 14 Tage mittwochs (siehe Öffnungszeiten) geöffnet ist. Hier sind 3 ehrenamtliche Helfer beschäftigt, die Kleider zu sortieren und sie an Bedürftige weiterzugeben. Rund zehn Prozent der noch tragbaren Kleidung findet pro Jahr auf diese Weise ihren neuen Besitzer: sozial Schwache, Bedürftige, Asylbewerber und Langzeitarbeitslose. Insgesamt versorgt das Rote Kreuz jährlich über zwei Millionen Menschen.Da viele Bundesbürger ständig Platz für neue Mode in ihren Kleiderschränken schaffen, erhalten wir mehr gut erhaltene und tragbare Kleidung, als unsere Kleiderkammern weitergeben können. Diese Ware wird deshalb an SecondHand-Läden in Deutschland und an Partner ins europäische Ausland verkauft. Schließlich erhalten wir noch Textilien, die stark beschädigt sind. Eine Reparatur wäre zu aufwendig. Hier schreibt das Kreislaufwirtschaftsgesetz vor, dass die "Verwertung" den absoluten Vorrang gegenüber der "Entsorgung" hat. Jede Tonne gebrauchter Kleider auf dem Müll ist eine Tonne Müll zuviel!Deshalb verkaufen wir diese Kleidung an Recyclingfirmen, die aus den wertvollen Rohstoffen Materialien herstellen, die zur Produktion neuer Waren herangezogen werden. Einige Beispiele: Türverkleidungen und Hutablagen für Autos oder Teppichböden und Putzlappen.Welche alten Kleider und Textilien brauchen wir?Wir können viel mehr gebrauchen als allgemein angenommen wird. Neben tragbarer oder auch beschädigter Oberbekleidung sammeln wir Hemden, Blusen und Unterwäsche. Außerdem Textilien wie Handtücher, Badetücher und Bettzeug; auch Schuhe, die nicht mehr getragen werden, sind willkommene "Altkleider". Besonders wichtig sind für uns
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